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Thermoplast Spritzgießen

Beim Thermoplast-Spritzgießen handelt es sich um das am häufigsten genutzte Verfahren in der formgebenden Kunststoff-Verarbeitung. Es bildet die Grundlage für alle weiteren Spritzgießverfahren.

Dabei werden Kunststoff-Granulate aus einem Trichter in die Schneckengänge eingezogen, zerteilt und geschert. Die dabei entstandene Friktionswärme in Verbindung mit der Wärme aus dem beheizten Zylinder lässt den Kunststoff homogen schmelzen. Diese geschmolzenen Kunststoffe sammeln sich dann vor der Spitze der zurückweichenden Schnecke.

In der anschließenden Einspritzphase wird die Schnecke rückseitig hydraulisch unter Druck gesetzt. Die Kunststoff-Schmelze wird dabei unter sehr hohem Druck von etwa 500 bis 2000 bar herausgedrückt und fließt durch die Rückstromsperre in den formgebenden Hohlraum des Spitzgießwerkzeuges.

Das Thermoplast-Formteil im Werkzeug kühlt ab. Anschließend öffnet das Werkzeug automatisch und das fertige Formteil wird ausgeworfen.

Ihre Vorteile

  • Stückzahl in Millionenhöhe
  • hohe Oberflächenqualität sowie die sehr gute Maßhaltigkeit
  • viele unterschiedliche Materialkombinationen möglich
  • breite Materialpalette ergibt sehr verschiedene Werkstoffeigenschaften
  • nach der Erstarrung wieder thermisch verformbar